Harvard ArtLab

Allston
Foto © Iwan Baan
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Architekten
Barkow Leibinger
Standort
Allston
Jahr
2019
Stockwerke
1–5 Stockwerke
Bauherrschaft
Harvard University
Team
Frank Barkow, Regine Leibinger, Martina Bauer (Associate), Sebastian Awick, Johannes Beck, Jordan Berta, Sophia Hannekum
Kontaktarchitekt
Sasaki Associates Inc.
Construction Management
Lee Kennedy Co. Inc.
Tragwerk - Konzept
Werner Sobek
Tragwerk - Ausführungsplanung
RSE Associates Inc.
TGA / Brandschutz
BR+A
Landschaftsarchitektur
michael boucher landscape architecture
Lichtkonzept
LAM PARTNERS

Das ArtLab entstand für die Harvard University an der North Harvard Street im Allston Campus. Es trägt zur Aktivierung des Universitätsgeländes bei und schafft dringend benötigten Raum für die Vielfalt der auf dem Campus vertretenen künstlerischen Sparten.

Die programmatische Idee des Projekts besteht in dessen Hybridität: Studierenden, Lehrenden und Visiting Artists stehen Räume für künstlerische Aktivitäten zur Verfügung, während gleichzeitig Flächen für Ausstellungen und Performances auch öffentlich genutzt werden können; dabei lassen sich die Räume des ArtLab jeweils anpassen und neu kuratieren, sei es von Studierenden, Lehrenden oder Künstlern.

Das Gebäude ist eingeschossig auf einem kreuzförmigen, windradartigen Grundriss organisiert und bietet einer Reihe von Studios/Ateliers, Werkstätten, Video- und Tonstudios sowie Gemeinschaftsflächen und Ausstellungsbereichen Platz. Der zentrale „Hub Space“ übernimmt dabei eine Brückenfunktion im Gebäude und bietet als hoher, flexibler Raum Platz für Performances (Tanz, Musik, Film) und Ausstellungen.

Der industrielle Charakter des ArtLab entspricht seiner Nutzung als Experimentierfeld für die Künste. Die leichte Gebäudekonstruktion besteht aus Stahlstützen und vorgefertigten Stahlfachwerkträgern mit leichten Polycarbonatplatten verkleidet und in Teilbereichen verglast. Die Polycarbonat-Paneele erscheinen entweder lichtdurchlässig oder opak, wenn sie von geschlossenen Wänden hinterfangen werden.

Die Konstruktion kann schnell und damit kostengünstig auf- oder abgebaut werden. Die Materialwahl betont den ephemeren Charakter des Gebäudes und gewährt gleichzeitig robuste und anpassungsfähige Räume für die Kunst. Dabei erfüllt das ArtLab höchste Energiestandards (net-zero energy building).

Das Gebäude erscheint bei Tag und Nacht als ‚Leuchtkasten’ auf dem Campus. Falls der Standort für andere Nutzungen benötigt werden sollte, kann das Gebäude an neuer Stelle auf dem Campus wiedererrichtet und einer neuen Bestimmung übergeben werden.

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